Presseschau zur Loveparade 28.Juli 2010

Zusammenstellung der zuletzt erschienen Presseberichten zur Loveparade Katastrophe am 24.Juli 2010 in Duisburg bei der 21 Menschen starben, hunderte Verletzt und unzählige Personen traumatisiert wurden.  

Wer übernimmt die Verantwortung?
Nach der Tragödie bei der Duisburger Loveparade ist für uns in NRW das Sommermärchen vorbei.
http://www.derwesten.de/nachrichten/Wer-uebernimmt-die-Verantwortung-von-R-Oppers-id3295444.html

Öffentlich äußerte in der Sitzung niemand Bedenken
Mehrere Dokumente lassen darauf schließen, unter welchem enormen Druck die Planungen für die Loveparade in Duisburg vorangetrieben wurden. Die Papiere, die unserer Redaktion vorliegen, zeigen: Die Stadt war über die Sicherheitsprobleme informiert. Intern kam es deswegen mehrfach zu Streitereien. Der Weg in die Katastrophe.
http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/loveparade/Oeffentlich-aeusserte-in-der-Sitzung-niemand-Bedenken_aid_887079.html

Loveparade: Post für Franz Josef Wagner
Herr Wagner,
Sie schreiben ja immer so diese Kolumne bei der Zeitung mit den vier Buchstaben. Klar, die Loveparade ist natürlich ein Thema für einen Journalist Ihres Formates. Allerdings. Nun. Was ich von Ihrem Brief an meine Stadt halten soll… Gute Frage. Sie beginnen ja wie folgt:
http://www.xtranews.de/2010/07/28/loveparade-post-fuer-franz-josef-wagner/

Die Lügen, die Fakten
Sie wollten alles aufklären, die Ermittler unterstützen, alle Unterlagen abliefern. Das versprachen Veranstalter, Behörden und Polizei auf der Pressekonferenz am Sonntag, einen Tag nach der Katastrophe. Doch stattdessen lavieren die Verantwortlichen herum, schweigen, mauern, weisen sich gegenseitig die Schuld zu. Verantwortung will niemand übernehmen.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/28/loveparade-luegen-fakten/wer-traegt-die-schuld.html

Hatten sie einfach die Schilder vergessen?
21 Tote, mehr als 500 Verletzte bei der Loveparade in Duisburg. Noch rätseln die Ermittler, wie die Massenpanik ausgelöst wurde. Ein böser Verdacht drängt sich auf, dass es am Leitsystem für die Besuchermassen gelegen haben könnte.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/28/loveparade-schilder/haben-sie-einfach-die-hinweise-vergessen.html

Chronik einer angekündigten Katastrophe
Über Jahre baute sich eine Welle des Drucks über Duisburg auf. Die Entscheider ignorierten alle Risiken angesichts des drohenden Imageschadens im Kulturhauptstadtjahr. Widerstände im Rathaus wurden niedergebügelt. Eine Chronik.
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Chronik-einer-angekuendigten-Katastrophe-id3294715.html

Zahl der Todesopfer auf 21 gestiegen
Vier Tage nach dem tragischen Unglück bei der Loveparade ist eine Frau aus Heiligenhaus in einer Klinik gestorben. Das hat die Staatsanwaltschaft Duisburg unserer Redaktion bestätigt. Damit steigt die Zahl der Toten auf 21.
http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/loveparade/Zahl-der-Todesopfer-auf-21-gestiegen_aid_887078.html

Alle Tote mit Brustverletzungen – Sauerland unter Druck – Trauerfeier Samstag
Wer ist für den Tod von 21 Menschen und über 500 Verletzte verantwortlich? Wie kamen die Menschen zu Tode? Auch drei Tage nach dem tragischen Unglück in Duisburg bleiben viele Fragen offen.
http://www.lokalkompass.de/wesel/kultur/alle-tote-mit-brustverletzungen-sauerland-unter-druck-trauerfeier-samstag-d6647.html

Loveparade-Veranstalter soll Hauptschuld am Desaster tragen
21 Menschen starben bei der Tragödie im Zugangstunnel zur Loveparade. Über 500 Menschen wurden verletzt. In einer Pressekonferenz informierte das Innenministerium über den Ermittlungsstand.
http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/Loveparade-Veranstalter-soll-Hauptschuld-am-Desaster-tragen-id3295205.html

Schwere Vorwürfe gegen Veranstalter
Für die Katastrophe in Duisburg ist nach Einschätzung der nordrhein-westfälischen Landesregierung der Veranstalter verantwortlich. Innenminister Jäger will weitere Ermittlungsdetails vorlegen, während Loveparade-Organisator Schaller jede Schuld von sich weist.
http://www.focus.de/panorama/welt/loveparade-duisburg-schwere-vorwuerfe-gegen-veranstalter_aid_535089.html

Loveparade-Chef sieht Staatsanwaltschaft am Zug
Nicht eingehaltene Zusagen, Versagen des Ordnerdienstes: Die Vorwürfe der Behörden gegen den Chef der Loveparade wiegen schwer. Der Angegriffene schweigt – und verweist auf seine Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft.
http://www.focus.de/panorama/welt/schuldzuweisungen-loveparade-chef-sieht-staatsanwaltschaft-am-zug_aid_535549.html

Schwere Vorwürfe gegen Loveparade-Macher
Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger hat nach der Katastrophe bei der Loveparade mit inzwischen 21 Toten schwere Vorwürfe gegen den Veranstalter erhoben.
http://www.focus.de/panorama/welt/notfaelle-schwere-vorwuerfe-gegen-loveparade-macher_aid_535158.html

Dieses Plakat des Loveparade-Veranstalters ausgerechnet in einem Fußgängertunnel am Duisburger Busbahnhof erregt Aufsehen und Ärger!
http://www.lokalkompass.de/moers/kultur/dieses-plakat-des-loveparade-veranstalters-ausgerechnet-in-einem-fussgaengertunnel-am-duisburger-busbahnhof-erregt-aufsehen-und-aerger-d6693.html

Er sagt Staatsanwaltschaft volle Unterstützung zu
Nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg (21 Tote, mehr als 500 Verletzte) und den schweren Vorwürfen der Polizei will der Veranstalter Lopavent GmbH alles tun, die Verantwortung für das Unglück aufzuklären.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/28/loveparade-chef-rainer-schaller/antwortet-polizei.html

Land macht Veranstalter für Unglück verantwortlich
Die neue NRW-Landesregierung macht laut einem Pressebericht den Veranstalter der Loveparade für die Katastrophe verantwortlich. Dieser habe sich mehrfach über die Bedenken der Behörden hinweggesetzt und weniger Ordner eingesetzt als angekündigt.
http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/Land-macht-Veranstalter-fuer-Unglueck-verantwortlich-id3294518.html

Polizei beschuldigt Veranstalter
Für die Katastrophe bei der Loveparade macht die Landesregierung Veranstalter Rainer Schaller, aber auch die Stadt Duisburg als Genehmigungsbehörde verantwortlich.
http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Polizei-beschuldigt-Veranstalter-id3297196.html

Jetzt 21 Tote durch Loveparade-Katastrophe
Die Zahl der Todesopfer nach der Massenpanik bei der Duisburger Loveparade hat sich auf 21 erhöht. In der Nacht zum Mittwoch sei eine 25 Jahre alte Frau aus Heiligenhaus bei Essen im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen, sagte der Duisburger Staatsanwalt Rolf Haferkamp der dpa.
http://www.focus.de/panorama/welt/notfaelle-jetzt-21-tote-durch-loveparade-katastrophe_aid_535160.html

Das widerliche Schwarzer-Peter-Spiel
Polizei, Feuerwehr und Experten warnten eindringlich vor der Loveparade auf dem alten Güterbahnhof in Duisburg. Doch gehört haben will es niemand. Die Veranstaltung musste offenbar um jeden Preis stattfinden. 21 Menschen kamen ums Leben, mehr als 500 wurden verletzt. Niemand übernimmt die Verantwortung, die Organisatoren schieben sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/28/loveparade-schwarzer-peter/wer-gibt-wem-die-schuld.html

Presseerklärung des Ministeriums für Inneres und Kommunales NRW
Vor dem Hintergrund der nachfolgenden Presseerklärung weist das Polizeipräsidium Duisburg darauf hin, dass die Pressehoheit für Auskünfte rund um die Loveparade vom vergangenen Wochenende weiterhin bei der Staatsanwaltschaft Duisburg liegt. Da die kriminalpolizeilichen Ermittlungen nunmehr der Polizei in Köln übertragen worden sind, wird die Pressestelle der Duisburger Polizei keine Auskünfte mehr geben.
http://www.xtranews.de/2010/07/28/presseerklaerung-des-ministeriums-fuer-inneres-und-kommunales-nrw/

Polizei beschuldigt Veranstalter
Für die Katastrophe bei der Loveparade macht die Landesregierung Veranstalter Rainer Schaller, aber auch die Stadt Duisburg als Genehmigungsbehörde verantwortlich.
http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Polizei-beschuldigt-Veranstalter-id3297196.html

Traurig, entsetzt, hilflos und leer
Auch wir sind entsetzt, leer. Auch wir wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen, weil wir es trotz Bilder, trotz allgegenwärtiger Berichterstattung noch immer nicht fassen können, dass es wirklich passiert ist.
http://www.lokalkompass.de/marl/politik/traurig-entsetzt-hilflos-und-leer-d6658.html

„Alle Duisburger sind erschüttert“
Erna Reuß (69) gehört zu den Duisburgern, denen es ein tiefes Bedürfnis ist, sich im Rathaus in das Kondolenzbuch der Stadt einzutragen. Gemeinsam mit Enkeltocher Melina (10) ist sie gekommen, um ihrer Anteilnahme und ihrem Mitgefühl für die Opfer der Loveparade-Katastrophe und deren Angehörige Ausdruck zu verleihen:
http://www.lokalkompass.de/moers/kultur/qalle-duisburger-sind-erschuettertq-d6691.html

Trauerzug durch den Tunnel – Kraft fordert indirekt Rücktritt
Viele hundert Fußballfans haben am Abend der Toten der Duisburger Love-Parade-Katastrophe gedacht. Die nordrhein-westfälische Polizei und Innenminister Jäger präsentierten zuvor einen Fehlerkatalog – er belastet den Veranstalter schwer. Alle Details im SPIEGEL-ONLINE-Ticker.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,708478,00.html

1000 Fußballfans ziehen trauernd durch Duisburg
Fußballfans haben am Mittwochabend in Duisburg einen Trauermarsch initiiert und sind von der Unglücksstelle der Loveparade zum Stadion des MSV Duisburg gezogen. Die Polizei sprach von rund 1000 Teilnehmern.
http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/1000-Fussballfans-ziehen-trauernd-durch-Duisburg-id3297221.html

Duisburger Todestunnel wird zur Pilgerstätte
Duisburg hat eine neue Pilgerstätte: Der Tunnel, in dem nunmehr 21 Loveparade-Besucher starben, ist das Ziel von Menschen, die gemeinsam trauern, aber auch kondolieren wollen. Vor allem in den Abendstunden kommen viele Menschen.
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Duisburger-Todestunnel-wird-zur-Pilgerstaette-id3297088.html

„Ich habe tolle junge Menschen erlebt“ – Doris K. (68) erlebte die Loveparade – und überlebte die Katastrophe
Im Zuge des Loveparade-Desasters von Duisburg wurde bereits viel gesagt. So auch, dass es nicht zuletzt die Schuld zugedröhnter Raver gewesen sei, dass die Situation eskalierte. „Das macht mich einfach fassungslos“, erzählt Doris K. Die Duisburgerin, die bei der Loveparade mit ihren 68 Jahren deutlich über dem Altersdurchschnitt lag, hat ganz andere Beobachtungen gemacht.
http://www.lokalkompass.de/recklinghausen/kultur/ich-habe-tolle-junge-menschen-erlebt-doris-k-68-erlebte-die-loveparade-und-ueberlebte-die-katastrophe-d6685.html

Tränen-Interview: „Sie haben uns eingesperrt wie Tiere“
21 junge Menschen sind tot: Sie starben qualvoll – wurden zusammengepresst, zerquetscht, erstickt. Auch Jessica Eckhard geriet mitten in die Massenpanik auf der Loveparade, lag minutenlang hilflos am Boden.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/28/loveparade-drama-traeneninterview/jessica-erhard-todesangst-eingesperrt-wie-tiere.html

Auf meinen Beinen lagen zwei Leichen!“
Rund 1,4 Mio. Besucher kamen, um zu feiern und zu tanzen – viele von ihnen erlebten die Hölle auf Erden. Hunderte Menschen wurden eingequetscht, umgerissen, niedergetrampelt. Bei der Todesparade in Duisburg (NRW) starben 19 Menschen, 342 Besucher wurden zum Teil schwer verletzt.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/26/loveparade-duisburg-hoelle/leichen-auf-meinen-beinen.html

Augenzeuge: „Ich hatte Angst, ich sterbe!“
Augenzeugen berichten von den dramatischen Szenen, als im Haupteingang eine Panik ausbrach. Raver wollten den überfüllten Alten Güterbahnhof verlassen, wo die Festbühne aufgebaut war. Andere wollten dagegen noch aufs Gelände.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/24/loveparade-augenzeugen/ich-hatte-angst-ich-sterbe.html

„Minuten später – und wir hätten tot sein können“
„Ich weiß nicht, wie wir hier rauskommen sollen.“ Das sagte Sonja Riepl aus Fröndenberg zu ihrer Freundin Miriam Berke. Da war es schon einige Zeit her, dass sie das erste Mal keine Luft mehr bekommen hatte.
http://www.derwesten.de/staedte/froendenberg/Minuten-spaeter-und-wir-haetten-tot-sein-koennen-id3295461.html

Wenn das Erlebte nicht loslässt
Wer die Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg erlebt hat und körperlich unversehrt blieb, braucht womöglich dennoch Hilfe, um das traumatische Erlebnis zu verarbeiten. Ein Gespräch mit Dr. Rudolf Groß, dem Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am St. Marien-Hospital.
http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/Wenn-das-Erlebte-nicht-loslaesst-id3297013.html

Von der Loveparade zu den Morddrohungen: wenn sich das Gruppendenken dreht
Warum um alles in der Welt ist Adolf Sauerland, wie es sich gehört hätte, nicht gleich nach der Katastrophe auf der Karl-Lehr-Straße zurückgetreten? Warum hat er sich und uns diese verheerende Pressekonferenz am Sonntag zugemutet? Warum hat er bis heute, Tage nach den schrecklichen Ereignissen, immer noch nicht die Kraft aufbringen können, das zu tun, was in einer solchen Situation das Selbstverständlichste ist? Warum unterlässt er es, obgleich in Folge dessen die Situation für alle immer unerträglicher wird?
http://www.xtranews.de/2010/07/28/von-der-loveparade-zu-den-morddrohungen-wenn-sich-das-gruppendenken-dreht/

„Der OB wünscht, dass die Veranstaltung durchgeführt wird.“
Drei Jahre lang kämpfte Duisburg um die Loveparade. Die Party endete in einer Katastrophe mit 20 Toten und mehr als 500 Verletzten.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/28/loveparade-chronik/loveparade-chronik.html

Rücktrittsforderungen gegen Sauerland immer lauter
Der Druck auf Duisburgs OB Sauerland und den Sicherheitsdezernenten wächst: Ratsherr Bettermann bezichtigt den OB der der Lüge. Die Linke droht mit einer Initiative zur Abwahl. Die FDP fordert Sauerlands Rücktritt. Die Grünen halten sich zurück.
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Ruecktrittsforderungen-gegen-Sauerland-immer-lauter-id3297152.html

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